Der Überraschungszweite aus Egelsbach gastierte am vergangenen Wochenende in Spachbrücken zum nächsten MSG-Heimspiel. Eine konstant spielende Mannschaft, was gleichzeitig ihr Trumpf in den letzten Monaten war und ihr zu diesem Tabellenrang bislang verholfen hatte. Vor allem vor dem ausgeglichen starken Rückraum warnte Coach Zölls vor der Partie, was leider nicht verhinderte, dass eben jene SGE-Akteure aus der zweiten Reihe Tore warfen und trafen – und das von Beginn an. Ob Schlagwürfe von 8m oder Sprungwürfe aus 11m: Roßdorf/Reinheims Defensive zeigte sich zunächst machtlos. Was aber nicht bedeutete, dass man mit einem Rückstand zu kämpfen hatte. Im Gegenteil: Ab dem 5:5 gingen die Hausherren in Führung, ehe sie beim 10:10 wieder zunächst eingefangen wurden. Zum Abschluss des ersten Durchgangs jedoch brach die schwächste Phase über die MSG-Spieler ein. In Überzahl geriet man ins Hintertreffen. Vornehmlich Kontertore sorgten für einen 12:16-Rückstand zur Pause.
Nach der Hälfte der zweiten Hälfte fing das die Partie quasi wieder bei null an (20:20). Die Gastgeber hatten sich wieder herangekämpft. Die Begegnung war zusätzlich nicklig geworden und teilweise nicht schön anzusehen. Beispielsweise belegt das die dritte Hinausstellung des Egelsbacher Kreisläufers. Der Wendepunkt konnte allerdings trotz gegebener Möglichkeiten nicht gesetzt werden. Egelsbach legte stets vor, Roßdorf/Reinheim direkt nach (25:25). Nach einer letzten Gäste-Auszeit verblieben nur noch dreizehn Sekunden. Als davon zehn heruntergetickt waren, setzte der SG-Topschütze zum Wurf an. Er landete im MSG-Tornetz und markierte damit deren Heimniederlage schmerzlich.
Folglich rutschte man um einen Rang auf den sechsten Tabellenplatz herab. Nach der Faschingspause wird man beim derzeitigen Ligaprimus in Hanau erwartet.

Zeitstrafen:  MSG 6min – SGE 6min
Siebenmeter: MSG 3/4 – SGE 1/2

Aufgebot: Jan Metzen und Basti Lang (im Tor), Sascha Ruzzini (4), Kai Stuckert (2), Tim Pfeiffer (7/3), Max Demerath, Andre Appel, Julian Tröller, Steffen Müller (1), Florian Lang (1), Bernd Breitmeier (2), Luk Schäfer (1) und Lars Schmid (7). Trainer und Betreuer: Christian Zölls, Yanick Ballensiefen und Inga Uhl.