Der erste Auftritt in 2019 stand an – es ging an den Altrhein nach Erfelden. Als Tabellenvorletzter stand man durchaus unter Zugzwang, gegen einen Kontrahenten aus der unteren Tabellenhälfte zu punkten. Doch der Start verlief nicht nach den eigenen Vorstellungen: Nach knapp zehn Minuten war man mit 1:5 ins Hintertreffen geraten. Der Spielstand hatte eine erste Auszeit zur Konsequenz. Diese fruchtete: Nach weiteren zehn Minuten traf die Zwodd um Einstand (8:8). Vor der Halbzeitpause konnte der Spielstand sogar zum eigenen Vorteil gewendet werden (10:12). Auch nach Beginn der zweiten 30 Minuten konnten die Gäste die Hausherren auf Distanz halten. Bis zur Schlussviertelstunde betrug der Abstand stets zwischen zwei und vier Treffern. Kräftemäßig hielten die Gastgeber fortan aber immer weniger mit. Obwohl sie von Zeitstrafen gegen die Roßdörfer hätten profitieren können und die Offensive durch Manndeckung zusätzlich zu schwächen versuchten, gelang ihnen nicht der Anschluss und die MSG zog davon (20:29). Während die Erfeldener ihre Toranzahl nochmal um drei Zähler aufstockten, wollte bei der Zwodd der dreißigste Treffer nicht mehr fallen. An der Deutlichkeit des Auswärtssieges änderte das allerdings wenig. Nach zuletzt vier Niederlagen am Stück zum Ende der Hinrunde, wurden damit mal wieder zwei Pluspunkte eingesammelt und gleichzeitig um einen Tabellenrang nach oben geklettert.

Zeitstrafen: ESG 4min – MSG 8min

Siebenmeter: ESG 2/3 – MSG 0/2

Aufgebot: Jonas Müller und Fabius Laake (im Tor), Simon Roß (1), Sven Mittelstädter (5), Cecil Reimann (2), Felix Scheibl (4), Tom Klemens, Timo Wüstendörfer, Florian Laub (2), Janik Nothnagel, Jörg Pullmann, Daniel Reitz (11), Bernd Breitmeier (3) und Julius Schuck (1). Trainer: Julian Klein.