Als Außenseiter startete man in die Partie beim Tabellenzweiten. Gegner war am Sonntagabend die ESG aus Crumstadt und Goddelau. Und der Start im Ried gelang bestens: Ein erstaunliches 6:0 katapultierte die Zwodd zunächst deutlich in Front. Danach berappelte sich der Gastgeber und erzielte auch seine ersten Treffer. Roßdorf/Reinheim konnte die Kontrahenten, denen einige technische Fehler unterliefen, auf Distanz halten. Hinzu kommt aber die ansprechende Abwehrleistung, die die Crumstädter erst zu ihren Fehlern und Fehlwürfen zwangen. Beinahe wäre mit man fünf Toren die Halbzeitpause gegangen, ärgerlicherweise kassierte die Zwodd davor noch zwei Gegentreffern, sodass beim Stande von 14:17 die Seiten gewechselt werden sollten.
Die MSG hatte Anwurf und konnte ihren Vorsprung wieder auf die ehemaligen fünf Tore herstellen. Jetzt begann die Phase, die das Spiel vorentscheiden sollte. Grund: Die Roßdörfer warfen zwanzig Minuten lang kein Tor. Da Crumstadt/Goddelau in selber Zeit zehn Treffer sammelte, drehte sich das Zwischenergebnis folglich von 15:20 auf 25:20. Das Niveau aus dem ersten Durchgang konnte aus Sicht der Gäste nicht gehalten werden. Die Spieler wurden müder, wodurch keine guten Torabschlüsse mehr herausgespielt wurden. Die Hausherren bügelten also ihren Fehlstart dadurch aus, indem sie die eklatante Schwächephase der Roßdörfer ausnutzten. Die Begegnung endete kurz darauf beim Stand von 25:21. Was bleibt, ist, dass man den Favoriten über eine lange Strecke ärgern konnte, aber letztlich ohne Punkte im Gepäck wieder gen Roßdorf heimreiste.

Siebenmeter: ESG 1/3 – SKG 3/4
Zeitstrafen: ESG 10min – SKG 10min

Aufgebot: Jonas Müller und Daniel Pinstock (im Tor), Nils Metzen (7/1), Sven Mittelstädter (2), Cecil Reimann (1), Felix Scheibl, Timo Wüstendörfer, Jonas Diehl, Florian Laub (3), Janik Nothnagel, Paul Schöber (5/2), Bernd Breitmeier (3) und Simon Roß. Trainer und Betreuer: Klaus Feldmann und Andreas Heil.