Beim 3:4 lagen die weit hergereisten Gäste aus Roßdorf/Reinheim letztmals in Führung. Die im Spielkalender alljährlich in den tiefsten Odenwald führende, weiteste Auswärtsfahrt begann also durchaus erfreulich. Daraufhin mehrten sich aber die Fehlwürfe, bei denen die Akteure vom an die Auswechselbank zurückgekehrte Trainer Klein zu oft am gegnerischen Keeper scheiterten. In der Schlussphase der ersten Halbzeit kamen sie wieder besser in Tritt, sodass der Abstand auf die Siedelsbrunner gehalten werden konnte. Damit befand man sich zur Pause noch auf Schlagdistanz (18:13).

Der angepeilte Versuch, vor allem die Defensivformation zu stabilisieren, misslang leider, nachdem die Mannschaften die Seiten getauscht hatten. Roßdorfs Rückstand wuchs innerhalb der ersten Minuten auf zehn Tore Differenz an. Gleichzeitig litt die „White Force“ unter einigen Kontertoren der Gastgeber. Damit war die Begegnung bereits nach zwei Dritteln des Spiels vorentschieden. Die Berichterstattung über das letzte Drittel fällt entsprechend kurz aus: Der Rückstand konnte einigermaßen konstant gehalten werden, aber die Spannung war logischerweise entschwunden. Damit verlor die Zwodd mit 26:28 beim nach dem Spiel Tabellenneunten.

Nächste Woche – und dann wieder in der Roßdörfer Günther-Kreisel-Halle – ist die Tvgg Lorsch zu Gast. Danach folgt eine dreiwöchige Osterpause, wonach dann die letzten beiden Saisonspiele in Rüsselsheim und daheim gegen Aufstiegsaspirant Groß-Rohrheim ausgetragen werden.

Zeitstrafen: HSG 0min – MSG 4min
Siebenmeter: HSG 2/2 – MSG 3/4

Aufgebot: Jonas Müller und Fabius Laake (im Tor), Nils Metzen (4), Cecil Reimann (4), Simon Roß (3), Felix Scheibl (1), Jonas Diehl (2/2), Florian Laub (3), Janik Nothnagel (2), Julius Schuck (1), Bernd Breitmeier (4) und Dominik Perlinger. Trainer: Julian Klein.