Es war der Auftakt zu den Spieltagen der direkten Duelle. Bevor gegen Griesheim und Siedelsbrunn Punkte eingefahren werden sollen, stand am vergangenen Sonntagnachmittag der SV Erbach auf der Platte gegenüber. Derzeit als Vorletzter in BOL-Tabelle gelistet, war es oberstes Ziel, die zwei Punkte in der Günther-Kreisel-Halle gegenüber dem Verfolger einzubehalten. Zur Zielerreichung helfen am meisten Tore weiter: Und nach zehn gespielten Minuten hatten die Spieler von Coach Feldmann auch bereits zehn Bälle eingenetzt (10:4). Zur Halbzeit sollte es 20:15 stehen. Eine bemerkenswerte Toreausbeute – die Trefferquote lag bei etwa 70%. Verbesserungsansätze gab es also weniger für die Offensive, als vielmehr für die Defensive anzusprechen. Denn – das muss konstatiert werden – hatte Erbach nur zwei torgefährliche Akteure aufzubieten. Es funktionierte dennoch nicht ausreichend, diese beide ausreichend auszuschalten. Auch eine fast das komplette Spiel andauernde, direkte Manndeckung gegen den alles überragenden Erbacher fruchtete nicht permanent. Da man sich nicht auf eine selbe Wurfquote dieser Höhe im zweiten Durchgang verlassen konnte, war es notwendig das Abwehrverhalten umzustellen. Nach drei Viertel der Begegnung hatte man den Halbzeitvorsprung fast verdoppelt und mit dem 29:20 die Vorentscheidung hergestellt. Die Devise, möglichst früh nach der Pause Erbach in die Knie zu zwingen und den Konkurrenten nicht mehr ins Spiel kommen zu lassen, wurde also erfüllt. Die letzte Viertelstunde brachten die Gastgeber dann relativ gefahrenlos über die Zeit, sodass das Punktekonto um zwei Zähler aufgestockt werden konnte und sich damit nun auf dem dem 10. Tabellenrang der BOL einsortiert.

Zeitstrafen: MSG 14min – SVE 8min

Siebenmeter: MSG 5/6 – SVE 5/5

Aufgebot: Jonas Müller und Fabius Laake (im Tor), Florian Laub (8), Sven Mittelstädter (5), Cecil Reimann (5/4), Paul Schöber (7/1), Timo Wüstendörfer, Jonas Diehl (6), Janik Nothnagel (3), Jörg Pullmann (1), Bernd Breitmeier (4) und Dominik Perlinger. Trainer und Betreuer: Klaus Feldmann und Andreas Heil