Am vergangenen Sonntag hatte das Warten ein Ende – die neue Spielrunde 2018/19 begann mit dem Auftaktspiel im Odenwälder Mörlenbach. Der Gegner altbekannt, allerdings mit vielen neuen Gesichtern im Gegensatz zur Vorsaison, ebenso wie die Gäste der neugebildeten Männerspielgemeinschaft der SKG Roßdorf und des TV88 Reinheim.

Ein forscher Beginn ereignete sich in der Weschnitztalhalle und gipfelte bereits in der vierten Minute beim ersten Highlight des Spiels – leider zu Ungunsten der Roßdörfer: Paul Schöber kassierte die direkte Disqualifikation nach einem vermeintlichen Foul am im Tempogegenstoß befindlichen Gegenspieler. Damit brach eine wichtige Säule aus dem Rückraum weg und die am Sonntagnachmittag zu meisternde Aufgabe gestaltete sich nun schwieriger. Die Hausherren konnten sich zwar Mitte des ersten Durchgangs absetzen (9:5), doch Roßdorf/Reinheim kehrte zurück und konnte vor dem Seitenwechsel wieder auf zwei Zähler verkürzen.

In der zweiten Hälfte machten den Gästen die zahlreichen Zeitstrafen zu schaffen. Am Ende der Begegnung würde die MSG insgesamt zehn Minuten mehr in Unterzahl gespielt haben als die Gastgeber. Dadurch wurde die Abwehrreihe, die in den ersten dreißig Minute noch sehr solide agiert hatte, zwangsläufig löchriger. Das Problem der mangelnden Durchschlagskraft im Angriff ließ sich mit einem Akteur weniger genauso wenig beheben. Einen signifikanten Bruch im Spiel gab es dennoch nicht. Roßdorf/Reinheim verlor zwar immer weiter den Kontakt, hielt das Ergebnis dann mit einem 26:19 bei Schlusspfiff in einem vernünftigen Rahmen.

Nächsten Sonntag folgt dann der Heimspielauftakt gegen Erfelden (Sonntag, 15.45 Uhr).

Spielverlauf: 5:5, 9:5, 12:10 // 18:13, 23:17, 26:19

Zeitstrafen: SKG 4min // MSG 14min

Siebenmeter: SKG 6/7 // MSG 2/3

Aufgebot: Jonas Müller und Daniel Pinstock (im Tor), Sven Mittelstädter (3), Cecil Reimann (3/2), Felix Scheibl, Paul Schöber, Jonas Diehl (2/1), Tim Henßel (2), Janik Nothnagel (1), Jörg Pullmann (4), Daniel Reitz (4), Bernd Breitmeier und Robin Kumuena. Trainer und Betreuer: Klaus Feldmann und Andreas Heil.